Flachdach-Leckortung & Dichtheitsprüfung: Undichte Stellen punktgenau finden

Flachdächer sind architektonisch beliebt, aber im Schadensfall eine Herausforderung. Wenn es im Innenraum von der Decke tropft, ist eines fast sicher: Das Loch in der Dachhaut befindet sich nicht direkt darüber.

Auf einem Flachdach sucht sich Wasser seinen Weg. Es läuft oft meterweit unter der Abdichtung oder durch die Dämmschicht, bis es eine Fuge in der Betondecke oder eine Durchdringung findet, um nach unten abzutropfen. Eine rein visuelle Suche ist hier wie die Suche nach der Nadel im Heuhaufen – besonders bei bekiesten oder begrünten Dächern.

Wir bieten Ihnen professionelle Flachdachuntersuchungen, die Leckagen präzise lokalisieren, ohne dass das gesamte Dach saniert werden muss.

 

Warum eine professionelle Ortung Geld spart

Viele Eigentümer befürchten bei einem undichten Flachdach sofort das Schlimmste: Eine komplette Neueindeckung. Das ist oft unnötig. Wenn wir die exakte Schadensstelle finden, reicht meist eine kleine, kostengünstige Reparatur (ein „Flicken“).

Unsere Ziele:

  1. Leckageortung: Wo genau dringt das Wasser ein?
  2. Ausmaßbestimmung: Wie viel Wasser ist bereits in die Dämmschicht gelaufen? (Wichtig für die Entscheidung: Trocknung oder Austausch?)
  3. Abnahme: Prüfung von Neubauten auf Dichtheit vor der Übergabe.

 

Unsere Verfahren: Technik statt Zufall

Wir nutzen modernste Messverfahren, die speziell für die unterschiedlichen Aufbauten von Flachdächern (Bitumen, Folie, Kies, Begrünung) entwickelt wurden.

 

1. Impulsstromverfahren (Die „Nass-Ortung“)

Dies ist das ideale Verfahren für Flachdächer mit Auflast (Kies, Begrünung oder Plattenbelag). Wir erzeugen auf der feuchten Dachoberfläche ein elektrisches Spannungsfeld. Da die Dachabdichtung nicht leitend ist, fließt der Strom nur dort ab, wo es eine undichte Stelle gibt (Erdschluss). Mit speziellen Empfängern können wir den Stromfluss verfolgen und das Leck zentimetergenau einmessen – ohne den Kies beiseite schaufeln zu müssen.

2. Rauchgas- / Nebelverfahren

Ideal für Foliendächer oder Bitumenbahnen, bei denen die Dämmschicht unterlüftet oder hohlraumreich ist. Wir blasen unter leichtem Überdruck einen dichten, ungiftigen Nebel unter die Dachhaut. An der defekten Stelle tritt der Rauch sichtbar aus. So lassen sich auch undichte Anschlüsse an Lichtkuppeln, Lüftern oder Attiken schnell identifizieren.

3. Tracergas-Verfahren

Für kleinste Haarrisse, die mit Rauch nicht sichtbar wären, nutzen wir Formiergas (Wasserstoff-Stickstoff). Die Sensoren reagieren extrem empfindlich auf austretendes Gas und finden selbst mikroskopisch kleine Beschädigungen.

4. Zerstörungsfreie Feuchtemessung (Rastermessung)

Um festzustellen, wie weit sich das Wasser bereits unter der Dachhaut ausgebreitet hat, nutzen wir Neutronensonden oder dielektrische Verfahren. Wir erstellen ein Raster (Mapping) des Daches und visualisieren die durchfeuchteten Zonen der Dämmung. Das ist entscheidend für die Frage: Muss die Dämmung raus oder kann sie technisch getrocknet werden?

 

Wann ist eine Untersuchung sinnvoll?

  • Akuter Wassereintritt: Es tropft im Gebäude.
  • Bauabnahme: Sie haben ein neues Flachdach bekommen und möchten sichergehen, dass die Handwerker 100% dicht gearbeitet haben (Qualitätssicherung).
  • Wartung: Regelmäßige Checks bei Industriehallen oder Wohnanlagen, um Schäden frühzeitig zu erkennen, bevor Wasser in die Produktion oder Wohnräume läuft.

 

Ihr Weg zum dichten Dach

Vermeiden Sie teure Fehldiagnosen und unnötige Komplettsanierungen. Wir finden das Leck, markieren es unmissverständlich und liefern Ihnen einen detaillierten Bericht für Ihren Dachdecker oder die Versicherung.

Ein Nass-/Trockensauger, eine Verlängerungskabeltrommel und eine orangefarbene Tauchpumpe für die Wasserschadenortung stehen auf einem Flachdach mit freiliegendem Abdichtungsmaterial. Im Hintergrund raucht an einem bewölkten Tag ein Stahlwerk.
Eine Person in einer Winterjacke kniet auf einem Dach und untersucht und wärmt ihre Hände in der Nähe eines dampfenden Lüftungsschachts, möglicherweise bei der Wasserschadenortung. Zwei Personen stehen im Hintergrund an einem Geländer unter einem bedeckten Himmel.
Nahaufnahme eines gelben Trokler-Geräts, das für die Wasserschadenortung auf einer Betonfläche verwendet wird und auf seinem digitalen Bildschirm 00:55 anzeigt, mit Beschriftungen für Ladegerät, Start, Strom-/Zeiteinstellungen und einem Metallteil obenauf.
Eine Hand, die einen Metallstab hält, zeigt auf einen schmalen Spalt in einer staubigen, mit Fußspuren versehenen Betonfläche - eine typische Inspektionsszene während der Wasserschadenortung.