Wenn in Dortmund Wasser austritt, liegt die Ursache selten dort, wo es tropft. In kaum einer Stadt im Ruhrgebiet kommen so viele Faktoren zusammen wie hier: stillgelegter Bergbau, der den Boden bis heute bewegt, ein Leitungsbestand, der in Teilen Jahrzehnte auf dem Buckel hat, und ein hoher Grundwasserstand in den westlichen Stadtteilen. Genau deshalb orten wir, bevor irgendwo aufgestemmt wird.
Zu Zeiten des aktiven Steinkohlenbergbaus gehörten Bergsenkungen zum Stadtbild. Die Bewegungen sind heute schwächer, aber sie sind nicht vorbei — und sie laufen ungleichmäßig ab. Leitungen, die starr im Boden liegen, halten diese Spannungen auf Dauer nicht aus. Fachleute führen einen erheblichen Teil der Schäden an Grundleitungen auf genau diese Bewegungen zurück.
In den Gründerzeitvierteln wie der Nordstadt, aber auch in den Siedlungen der 1950er- und 1960er-Jahre liegen noch Leitungen, die vor Jahrzehnten verlegt wurden. Materialermüdung und Korrosion sind die häufigsten Ursachen für Rohrbrüche — nicht der Frost, den die meisten vermuten.
In den westlichen Stadtteilen steht das Grundwasser hoch. Steigt es, reicht eine kleine Undichtigkeit, um Räume über Wochen feucht zu halten. Solche Schäden sehen aus wie aufsteigende Feuchtigkeit, sind aber eine andere Ursache — und brauchen deshalb eine andere Lösung.
Wir sind kein Sanierungsbetrieb, der möglichst viel Fläche verkauft. Wir finden die Ursache — zerstörungsfrei, mit Messwerten, die sich belegen lassen. Die Ausführung vermitteln wir anschließend an qualifizierte Fachbetriebe.
Wir sitzen in Bochum, Dortmund liegt direkt daneben. Für uns sind das kurze Wege:
In den allermeisten Fällen nicht. Wir arbeiten mit Verfahren, die von außen messen: akustisch, per Tracer-Gas, per Druckprüfung oder mit der Wärmebildkamera. Aufgestemmt wird erst dort, wo anschließend ohnehin gearbeitet werden muss.
Wir grenzen die undichte Stelle in mehreren Schritten ein: Zuerst prüfen wir, welcher Leitungsstrang überhaupt betroffen ist. Dann hören wir mit einem Akustikgerät an den Kontaktstellen, geben bei Bedarf ein Tracer-Gas in die Leitung und messen, wo es austritt, oder setzen die Leitung unter Druck und beobachten den Druckabfall. Aus diesen Messwerten ergibt sich die Stelle auf wenige Zentimeter.
Typische Zeichen sind eine Wasseruhr, die sich dreht, obwohl kein Wasser läuft, feuchte Flecken, die nach dem Abtrocknen wiederkommen, abplatzende Farbe, ein muffiger Geruch oder warme Stellen im Boden. Bei Heizungsleitungen kommt oft ein leises Rauschen oder Zischen dazu.
Das hängt von Umfang und Verfahren ab und lässt sich seriös erst nach einer kurzen Schilderung sagen. Wir nennen den Preis vor dem Termin, nicht danach. Eine Einordnung, womit man rechnen muss, steht in unserem Beitrag zu den Kosten der Leckageortung.
Bei einem versicherten Leitungswasserschaden übernimmt die Wohngebäudeversicherung in der Regel auch die Kosten für die Feststellung der Schadensursache. Ob Ihr Fall dazugehört, entscheidet Ihre Versicherung. Unsere Dokumentation ist genau dafür die Grundlage.
Bei einem Leitungswasserschaden ist das üblicherweise die Gebäudeversicherung des Eigentümers. Bei Mietwohnungen greift zusätzlich die Hausratversicherung des Mieters für das eigene Inventar. Die Grenze verläuft dort, wo der Schaden durch die Ortung belegt ist, deshalb dokumentieren wir jeden Einsatz.
Wir stimmen den Termin nach Ihrer Meldung direkt mit Ihnen ab. Für die reine Diagnose brauchen wir in der Regel einen Termin vor Ort. Akute Fälle besprechen wir am Telefon und entscheiden dann, was zuerst zu tun ist.
Ein normaler Termin dauert ein bis drei Stunden, je nach Größe des Objekts und danach, wie viele Leitungsstränge in Frage kommen. Bei einem einzelnen Badezimmer sind wir meist in unter zwei Stunden durch. Das Ergebnis erhalten Sie direkt vor Ort und anschließend schriftlich.
Dann sagen wir das. Es gibt Fälle, in denen die Ursache nicht im Leitungsnetz liegt, sondern in der Konstruktion: eine defekte Abdichtung, aufsteigende Feuchte, ein undichtes Flachdach. In diesen Fällen benennen wir den nächsten sinnvollen Schritt, statt eine weitere Messung zu verkaufen.
Ja. Wir arbeiten in Einfamilienhäusern, Eigentumswohnungen, Mehrfamilienhäusern, Gewerbeobjekten und öffentlichen Gebäuden. Bei vermieteten Wohnungen stimmen wir den Zugang mit Eigentümer oder Verwaltung ab.
Ja. Für Hausverwaltungen dokumentieren wir jeden Einsatz so, dass er ohne Rückfragen weitergegeben werden kann. Versicherungen erhalten auf Wunsch eine Befunddokumentation mit Messwerten, Fotos und der nachvollziehbaren Begründung der Fundstelle.
Die Leckortung findet die Ursache, die Bautrocknung beseitigt die Folge. Erst wenn die undichte Stelle bekannt und abgedichtet ist, hat Trocknen einen Sinn, sonst läuft weiter Wasser nach. Bei uns bekommen Sie beides aus einer Hand, die Reihenfolge bleibt aber immer dieselbe.
Sie haben in Dortmund einen Wasserschaden oder eine undichte Leitung?
Schildern Sie uns den Fall — wir sagen Ihnen, welche Messung weiterhilft.

„Sehr kompetentes Team, schnelle Terminvergabe und exakte Schadensanalyse. Die Leckage wurde punktgenau geortet und sauber dokumentiert.“
„Zum Glück haben wir Timo Funke kontaktiert, er war vor Ort und hat das Problem innerhalb kürzester Zeit festgestellt und behoben.“
